ITP Zeitschel

Teilsicherheiten und Kombinationsbeiwerte der Setzungslasten

Setzungen sind sowohl im GZT als auch im GZG als "ständige Lasten" zu berücksichtigen. Das steht im [EC 1 Kap. I Anhang A2 Abschn. A2.2.1 (15)]. In der Tabelle NA.A2.1 wird aber nur ein Wert ΓG,set angegeben, also kein "sup" und kein "inf". Für eine ständige Last würde man ja auch einen Wert von ΓG,set,inf≈1 vermuten. Aber in der Fußnote e) findet sich die Erklärung: Setzungen sollen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie ungünstig wirken: also sind es doch Verkehrslasten!

ΓG,set,inf=0!

ΓG,set,sup=1,00...1,35

Bei dem "sup" - Wert muss man in die jeweilige Bemessungsnorm schauen. Im [EC 2 Kap. II NCI zu 2.3.1.3(4)] findet sich tatsächlich: ΓG,set,sup=1,00.

Dagen habe ich im EC 3 keine derartige Vorgabe gefunden.

Da es der Norm nach ständige Lasten sind, werden alle Kombinationsbeiwerte zu "1" angesetzt. Bei Massivbrücken dürfen die Lasten (aber nur im GZT!) auf 60% reduziert werden. Normalerweise schließen sich die Setzungslastfälle gegenseitig aus; nicht wirklich typisch für "ständige Lasten".

 

 

unsere Normen

Das ist schon recht verzwickt...und wirklich hilfreich sind die Normen mal wieder nicht.

Im DIN FB stand für Eisenbahnbrücken noch: ΓG,set,sup=1,50!

Letzte Änderung: Dienstag, 10.04.2018   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart