ITP Zeitschel

Allgemeines

Zwischenüberlagerungen werden notwengig, wenn mehrere mögliche Einwirkungskombinationen zu untersuchen sind. Klassische Beispiele sind die "Lastgruppen" entsprechend der DIN EN 1991-2, Tab. 4.4.a oder unterschiedliche Kranregime in Industriehallen.

Es wird eine Einwirkung z.Bsp. X1 definiert. Deren Teilsicherheits- und Kombinationsbeiwerte sind immer 1. Alle Lastfälle dieser Einwirkung schließen sich gegenseitig aus.

act   typ   part  sup    bez  gamu        gamf    gama    psi0    psi1    psi2    ps1s
        X1      q     excl   'DESI'   1              1         1         1         1       1           1

In einer ersten Überlagerung werden die Ergebnisse unter den Lastfallnummern 1000+++ in der Einwirkung X1 gespeichert.

Bei der zweiten Überlagerung werden die Ergebnisse auch in der Einwirkung X1 gespeichert, nunmehr aber unter den Lastfallnummern 1100+++.

Derart lassen sich mehrere Einwirkungskombinationen in der Einwirkung X1 abspeichern.

Das gesuchte Endergebnis erhält man dadurch, dass man die Einwirkung X1 auf Extremwerte untersucht.

Beispiel Brückenbau

Hier werden die Lastgruppen gr1a und gr2 entsprechend der DIN EN 1991-2 Tab. 4.4.a ausgewertet.

Die Nummern 2000+++ sind ohne Bremsen und Anfahren, die Lastfälle 2100+++ beinhalten das Bremsen und Anfahren, aber die vertikalen Verkehrslasten werden nur mit ihrem häufigen Wert berücksichtig.

Erst die Lastfälle mit den Nummern 2200+++ liefern schließlich die gesuchten Extremwerte der Stabschnittgrößen.

 

+prog maxima urs:11
kopf GZT DIN FB 102
kopf gr1a: einschl. Temperatur aber ohne Bremsen und Anfahren
#include steumaxima
let#1 2
let#2 0
KOMB #1 extr desi BASE #1*1000+#2*100 type X1
let#fakt 1.5/1.35
act     typ G
        lf      nr      fakt
                1,2     1
                3       1.5/1.35
act     typ L_1
        lf      nr              fakt
                (21 24 1)       1
                41              1.5/1.35
act     typ L_2
        lf      nr              fakt
                (31 34 1)       1
                42              1.5/1.35
act     typ L_G
act     typ L_U
act     typ GEH
act     typ T
        lf      nr             fakt
                0               0.6
act     typ B
        lf      nr             fakt
                0               1/1000.0
#include supp
ende


+prog maxima urs:12
kopf GZT DIN FB 102
kopf gr2: LM1 häufig, einschl. Temperatur, mit Bremsen und Anfahren
#include steumaxima
let#1 2
let#2 1
KOMB #1 extr desi BASE #1*1000+#2*100 type X1
let#fakt1 0.75
let#fakt2 0.4
act     typ G
        lf      nr      fakt
                1,2     1
                3       1.5/1.35
act     typ L_1
        lf      nr              fakt
                (21 24 1)       1*#fakt1
                41              1.5/1.35*#fakt1
act     typ L_2
        lf      nr              fakt
                (31 34 1)       1*#fakt1
                42              1.5/1.35*#fakt1
act     typ L_G
        lf      nr              fakt
                0               #fakt2
act     typ L_U
        lf      nr              fakt
                0               #fakt2
act     typ GEH
        lf      nr              fakt
                0               1/1000

act     typ T
        lf      nr             fakt
                0               0.6
act     typ B
        lf      nr             fakt
                0               1
#include supp
ende

+prog maxima urs:13
kopf Endergebnis X1 GZT DIN FB 102
#include steumaxima
let#1 2
let#2 2
KOMB #1 extr desi BASE #1*1000+#2*100 $ hier nun ohne Type
act     typ X1
#include supp
ende

Das Projekt ist eine Vermischung aus DIN FB und EC.

neue Version 2014:
im neuen Handbuch wird auf Seite 3-23 eine neue Möglichkeit für die Zwischenüberlagerung benannt (act q_1 ... q_9)

Letzte Änderung: Montag, 18.08.2014   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart