ITP Zeitschel

es geht schneller und übersichtlicher

Standardmäßig kann man mit dem CSM eine komplette Bemessung (für Spannbetontragwerke) abfordern. Das funktioniert bei "Standardbauwerken" auch recht gut.

Sobald man aber mit dem Standard nicht mehr zurechtkommt, sollte man das 2. CSM "DESI" selber programmieren. Dazu lässt man erst einmal das "DESI" laufen und schaut sich anschließend die $(projekt)_maxi.dat an. Da wird man feststellen, dass ein großer Teil der dort durchgeführten Überlagerungen ggf. gar nicht benötigt werden.Dies betrifft auch die riesige Menge der standardmäßig erforderlichen Lastfälle (untersuchte Schnittgrößen, Knotenwerte...).

So ein paar Überlagerungen selber zu programmieren, ist kein Zauberwerk. Seit der Version 2016 sind die Kontrollausgaben vom MAXiMA auch noch übersichtlicher gewurden.

Anschließend muss man noch die einzelnen Bemessungsaufgaben:

  • GZT
  • Dekompression
  • Rissbreiten und Mindestbewehrung
  • Betonspannungen
  • Schlaffstahlspannungen
  • Spannstahlspannungen
  • Ermüdung Feldbereich
  • Ermüdung Stütenbereiche

programmieren. Dazu kann man sich die Vorlagen aus der $(projekt)_desi.dat holen. Diese muss man aber anpassen. Insbesondere möchte man ja einzelne Stäbe von der Bemessung ausschließen. Bei Nachrechnung muss man ggf. die Streuung der Vorspannung anpassen; naja, und bei der Ermüdung muss man sehr genau hinschauen.

gemischte Tragwerke

Häufig gibt es in einem Tragwerk:

  • vorgespannte Stäbe (Längsträger)
  • schlaff bewehrte Stäbe (Querträger)
  • Flächenelemente (Fahrbahnplatte) und natürlich
  • Federn (Lager)

Man kann die Berechnung wesentlich beschleunigen, wenn man für die unterschiedlichen Bauteile eigene Datenbanken (evtl. Zugriff auf eine Zentraldatei) anlegt. Dann kann man das MAXIMA auf die zu bemessenden Elementtypen begrenzen.
Bei den Flächenelementen muss der Elementyp 'qua*' lauten, 'quad' reicht nicht!

SOFiLOAD

Y_D     q       exex    'DESI'                          1.0     0       1       1       1       1       1
Y_R     q       exex    'seltene (rare) EWK'            1.0     0       1       1       1       1       1
Y_N     q       exex    'nicht häufige (nonf) EWK'      1.0     0       1       1       1       1       1
Y_F     q       exex    'häufige (freq) EWK'            1.0     0       1       1       1       1       1
Y_P     q       exex    'quasi ständige (perm) EWK'     1.0     0       1       1       1       1       1
Y_E     q       exex    'Ermüdung'                      1.0     0       1       1       1       1       1

 

 

MAXiMA

!*!Label FREQ
let#nr  3
komb nr #nr extr freq base - type 'Y_F'
        act     L_U
        act     L_T
let#lf  1000+200
supp    zust    lf      bez     etyp='stab'     von=2001 bis=2028      extr=mami       komb=#nr
        my      #lf+1   'My'
        vz      #lf+3   'Vz'
        n       #lf+5   'Nx'

AQB

#include $(projekt)_csmlf.dat
LF       TYP 'Y_F'  QT   32 REF BRUT
stab von grp bis 2 ba0 0  11  12

let#lfsp        2300

let#inf 0.95
let#sup 1
komb    extr    skom    lf1     lf2     f2     lf3     lf4     f4      lfsp            bez
        maxf    my      G       P       #inf   C       Y_F     1       #lfsp+1         'my-max inf'
        minf    my      G       P       #inf   C       Y_F     1       #lfsp+2         'my-min inf'
        maxf    n       G       P       #inf   C       Y_F     1       #lfsp+3         'n-max inf'
        minf    n       G       P       #inf   C       Y_F     1       #lfsp+4         'n-min inf'
        maxf    my      G       P       #sup   C       Y_F     1       #lfsp+5         'my-max sup'
        minf    my      G       P       #sup   C       Y_F     1       #lfsp+6         'my-min sup'
        maxf    n       G       P       #sup   C       Y_F     1       #lfsp+7         'n-max sup'
        minf    n       G       P       #sup   C       Y_F     1       #lfsp+8         'n-min sup'
komb    gmax    lfsp #lfsp+9   bez 'Dekompression-freq'
span e styp VH
ende
#include deko.gra

Letzte Änderung: Mittwoch, 09.12.2015   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart