ITP Zeitschel

Grundsätze der räumlichen Generierung

Mit den heutigen Computerprogrammen kann man sehr gut "echte" räumliche Modelle aufstellen. Dabei ist die Modellierung nicht wirklich schwierig; die Bemessung aber sehr wohl.

Der wesentliche Unterschied zwischen einer "einfachen" und einer "räumlichen" Modellbildung ist die Frage nach der korrekten Abbildung der Höhen:

  • Schwerachsen der einzelnen Tragelemente
  • Lagerknoten
  • der Lasten

Aus den unterschiedlichen Z-Koordinaten entwickeln sich Ergebnisse, welche erst einmal ungewöhnlich anmuten und deren Korrektheit natürlich kritisch zu hinterfragen ist. Am Besten generiert man ein paar "Testlastfälle" und kontrolliert die:

  • Schnittgrößen (alle!)
  • Verformungen und
  • Lagerreaktionen

Zu starre Lager (mit einem entsprechend Abstand zu den Schwerpunkten) erzeugen unrealistische Schnittgrößen. Zumindest im Massivbau ist neben der Nachgiebigkeit der Unterbauten natürlich auch das Schwinden zu beachten.

Mischsysteme

Bei räumlichen Systemen mit Schalenelementen treten (durch die Querdehnung) Schalenspannungen auf, welche man bei einer vereinfachten Berechnung mittels "herausgeschnittenen Teilsystemen" nicht ermitteln kann.

Literatur

  • s. Rombach, G.; Anwendung der FEM..., S. 89 ff. und 105
  • s. Schleicher, W.; Modellierung und Berechnung...; S. 20 ff.

Testbeispiel

Hier nun ein einfaches Beispiel; einzig "räumlich" ist der Abstand der Lagerfedern von der Plattenmitte.

Platte mit exzentrischen Lagern

viel Spaß!

Steuerdatei

Letzte Änderung: Montag, 12.12.2016   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart