ITP Zeitschel

Vorbemerkungen

Hier wird die Ermittlung der Vorverformung aus der Eigenform entsprechend der DIN EN 1993-1-1 Abschn. 5.3.2 (11) behandelt. Benötigt wird diese Vorverformung für die im Stahlbau allgegenwärtig durchzuführenden Stabilitätsberechnungen.

Wesentlich ist neben der Eigenform die Aussage, welches der beiden Biegemomente ausschlaggebend wird.

Der EC erlaubt aber auch eine Eigenform, welche unabhängig von der Belastung ermittelt wird!!!

gegeben

Aus der Berechnung der ersten Eigenform, den dazugehörigen Lasten sowie den charakteristischen Querschnittswerten ist folgendes gegeben.

 

Literatur

  • DIN EN 1993-1-1 Abschn. 5.3.2
  • Judith Beier-Tertel; geometrische Ersatzimperfektionen für Tragfähigkeitsnachweise zum Biegedrillknicken von Trägern aus Walzprofilen, Dissertation, Ruhr-Universität Bochum, 2008
  • Prof. Graße; Bemessung von Stahlbrücken (DIN - Fachbericht 103)
  • Wetzel; Imperfektionen im Stahlbau für Biegedrillknicken, Berichte aus dem Labor für Numerik im Bauwesen, Technische Hochschule Mittelhessen, Heft 4
  • Johannes Kasper Naumes; Biegeknicken und Biegedrillknicken von Stäben und Stabsystemen auf einheitlicher Grundlage, Dissertation, Rheinisch-estfälische Technische Hochschule Aachen, 2009
  • Stabilitätsuntersuchungen an Beispielen, 11. SOFiSTiK Fachgespräch 2010

Berechnung

Aus der Eigenformberechnung kommen die geometrischen (lastbezogenen) Einflüsse auf die anzusetzende Vorverformung. Die Knickspannungslinie liefert die strukturellen Einflüsse.

Nach Gleichung 5.9 der DIN EN 1993-1-1 ergibt sich (Beispiel):

 

Letzte Änderung: Montag, 08.09.2014   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart