ITP Zeitschel

Schwingungsanfälligkeit

In der DIN EN 1991-1-4/NA.C.2 wird ein Kriterium für die Beurteilung der Schwingungsanfälligkeit von Bauwerken (bzw. Bauteilen) festgelegt. Andere Normen nehmen auf dieses Kriterium bezug, derart, dass die Erfüllung des Kriteriums als Voraussetzung für quasistatische Belastung gilt.

Bei der Berechnung ist auf die Abweichungen zwischen der DIN EN 1991-1-4 und dem nationalen Anhang zu achten.

s.a. Repositorium

 

 

Ausgangsgrößen

  • Abmessungen
  • erste Eigenfrequenz
  • Windzone
  • Geländekategorie
  • logarithmisches Dekrement

Zwischengrößen

Einige Zwischengrößen sind von der Eigenfrequenz abhängig, andere nicht. Für die Programmierung (EXCEL) sollte man dass unterscheiden.

  • mittlerer Wind
  • Turbulenzintensität
  • Integrallängenmaß
  • Böengrundanteil
  • Spitzenfaktor für quasistatische Reaktion
  • dimensionslose Frequenz
  • aerodynamische Übertragungsfunktionen
  • dimensionslose spektrale Dichte
  • Resonanzantwortanteil
  • Erwartungswert der Frequenz der Böenreaktion
  • Spitzenbeiwert

Zusammenhang zwischen der Eigenfrequenz und dem Resonanzfaktor

Die Grafik (EXCEL) zeigt ein Beispiel für den Zusammenhang zwischen der ersten Eigenfrequenz n1,X und dem Resonanzfaktor cd.

Kriterium

Als Entscheidungskriterium dient der Resonanzfaktor cd.

Literatur

  • Niemann, J.; "Anwendungsbereich und Hintergrund der neuen DIN 1055 Teil 4", Der Prüfingenieur 21, Okt. 2002
  • Luther, P.; "Untersuchung zum Querschwingverhalten von Brücken", Diplomarbeit Bauhausuniversität Weimar, 2004

Normen

Folgende Normen nehmen auf das Kriterium Bezug:

Letzte Änderung: Mittwoch, 08.03.2017   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart